Das 13. Gehalt – Jahresbonus mit eingebautem Rückenwind

Das 13. Monatsgehalt soll erfolgreiche Arbeit belohnen. Es bezieht sich auf die geleistete Arbeit des laufenden Jahres und wird oft auch als Jahresbonus bezeichnet. Alternativ zu einem höheren Jahresgehalt bieten Unternehmen ihren Arbeitnehmern gerne auch nichtmonetäre Sonderleistungen an, wie Firmenwagen, Tankgutscheine oder mehr Urlaub.

Seitdem Diensträder den Firmenwagen steuerlich gleichgestellt sind, können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern mittels Leasing auch E-Bikes als Prämie anbieten. Das E-Bike zu Weihnachten ist dann eine Bescherung, die die üblichen Jahreszahlungen weit übersteigt.

  • Mehr Netto vom Brutto für Arbeitnehmer
  • Mitarbeitermotivation
  • Mitarbeiterbindung
  • geringerer monetärer Aufwand für Arbeitgeber
  • weitere Steuerersparnis durch volle Absetzbarkeit der Leasingraten
  • private Nutzung ausdrücklich erlaubt – Versteuerung mit 1%

Das Dienstrad als Prämie per Gehaltsumwandlung

Die E-Bikes und Pedelecs können per Gehaltsumwandlung zur Verfügung gestellt werden. Das bietet sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Arbeitgeber zusätzliche steuerliche Vorteile, wie geringere Lohnsteuer bzw. Lohnnebenkosten.

Wie bei Dienstwagen wird ein Teil der Kosten auf den Fiskus abgewälzt. Bei üblichen Auszahlungen des 13. Monatsgehalts am Ende des Jahres, geben Arbeitgeber 21% Lohnnebenkosten und Arbeitnehmer 55% Lohnsteuer und Sozialnebenkosten aus. Beim Arbeitnehmer verbleibt ein geringerer Nettoertrag.

Wird hingegen für das 13. Gehalt ein Fahrrad oder E-Bike im Wert von beispielsweise 2.500 Euro geleast, hat der Arbeitnehmer für 3 Jahre einen hohen Nettowert zur Verfügung und der Arbeitgeber reduziert die Lohnkosten erheblich, indem er die Aufwendungen für das 13. Gehalt auf 3 Jahre strecken kann.

Durch das Leasing von E-Bikes spart der Arbeitgeber zusätzlich die Lohnnebenkosten und kann durch die Absetzbarkeit der Leasingrate noch weitere Steuern sparen.

Die private Nutzung des Rads durch den Mitarbeiter gilt als geldwerter Vorteil und muss mit einem Prozent des Listenpreises im Monat versteuert werden. Kostet das Rad 2.500 Euro, bezahlt der Arbeitnehmer schließlich nur etwa 130 Euro im Jahr, anstatt das 13. Gehalt auf einen Schlag unter hohen Abgaben versteuern zu müssen. Auf der anderen Seite spart der Mitarbeiter mit der Sachprämie Dienstrad die entsprechende Lohnsteuer sowie soziale Nebenkosten. Er muss lediglich den geldwerten Vorteil versteuern.